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ambient conception of jazz
»Twenty Thousand Leagues under the Sea«

Das Album »Circles« wurde vom Radiomagazin DRS zur besten Schweizer Jazz-CD des Jahres 2000 gekürt.

»Ambient Conception of Jazz« (Universal/2004) setzt Jules Vernes »Twenty Thousand Leagues under the Sea« musikalisch um. Angefügt: ein Remix des deutschen DJs Phazz-a-delic (Pit Baumgartner).

»Ambient Conception of Jazz« klingt, als begegneten sich ein Jazzer, der Minimalkomponist Steve Reich und Ambientmusiker Brian Eno in einem Fahrstuhl. Das Septett um den Zürcher Saxofonisten Christoph Merki spielt eine atmosphärische Musik und verwebt dabei Einflüsse des Dancefloors mit Jazz. Zuweilen erinnern die Sounds an Filmmusik, an einen flauschigen Teppich – darüber können sich aber sehr klar konturierte, energisch-kraftvolle Töne erheben. Klänge hört man, die in Anlehnung an Brian Eno durchaus widersprüchlich – interessant, aber zugleich vernachlässigbar – sein wollen.
Der Computer hat ihn den letzten Jahren die musikalischen Fundamente verändert. Herumschweifende Klänge wie Ambient oder Chill Out haben ein anderes Hörverhalten geschaffen. In »christoph merki music.01« steht die Frage im Vordergrund, wie eine zeitgemässe Musik entstehen kann, die das Suggestive des Dancefloors und der Minimal Music aufnimmt. Eine Musik aber auch, die Jazz und Clubgrooves einbezieht.
Ein sehr eigener Ton zeichnet die Formation aus. Die Kritik sah in ihr eine der unverwechselbarsten Gruppen der deutschen Schweiz. Zwei Pianos, davon eines ein Fender-Rhodes, sowie ein Marimbaphon kreieren eine eigenwillige Klangmixtur. Und leicht passiert es dabei, dass sich bilderreiche Welten im Inneren der Hörerin, des Hörers öffnen, dass Fantasien keimen und sich einen Weg bahnen.
Nicht zu Unrecht. »christoph merki music.01« setzt im neuen Programm Unterwasser-Szenen aus Jules Vernes Buch- und Filmklassiker »Twenty Thousand Leagues under the Sea« klingend um. Ambient Conception of Jazz? Das ist ein Streunen durch imaginäre Unterwasserräume; das Entdecken von Welten, die bald schön, bald schaurig, bald bewegt, bald unbewegt sind.

Get lost!

»Ambient Conception of Jazz – Twenty Thousand Leagues under the Sea« ist 2004 bei Universal erschienen. »Die Musik scheint schwerelos zu fliessen und entwickelt einen Sog, der einen in eine Traumwelt entführt (...) eine CD von zeitloser Qualität.« (Neue Zürcher Zeitung)

Zum Vorgängeralbum »Circles« (Brambus) schrieb Peter Rüedi in der Weltwoche: »Es ist erstaunlich, auf welchem Niveau hier die Statik repetitiver musique d’ameublement (Erik Satie) und rhythmisch-harmonischer Wechsel, Repetition und Variation zusammengebracht werden.«

Daniel Schenker (Trumpet)
Mats Eser bzw. Pit Gutmann (Marimbaphon, Percussion)
Christoph Merki (Saxofon, Composition)
Stefan Rusconi (Rhodes-Piano)
Ephrem Lüchinger (Piano)
Stephan Athanas (Bass)
Tony Renold (Drums)


Kontakt: Christoph Merki, Bienenstrasse 5, CH-8004 Zürich, 044 481 24 74, ch.a.merki@freesurf.ch

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